Elternbroschüre

Elternbrief 2019/2020         

Unser Jahresthema „Schüler begegnen Kunst“    

Inhaltsverzeichnis

  1. Vorwort

  2. Ansprechstellen und Telefonnummern

  3. Elternvertreter

  4. Was Sie unbedingt beachten sollten

  5. Termine/Ferienverteilung Schuljahr 2019/2020 und Unterrichtszeiten

  6. Aufgabenverteilung

  7. Betreuungskonzept

  8. Busfahrpläne

  9. Büchereiregeln

  10. Schulordnung

  11. Belehrung Infektionsschutzgesetz

Unser Tipp: Suchen Sie sich einen geeigneten Platz für den Elternbrief (z.B. an der Pinnwand oder beim Telefonbuch), so dass Sie ihn immer gleich griffbereit haben.

Wenn Sie Informationen zur Schule in diesem Elternbrief vermissen, lassen Sie es uns wissen, damit wir diese im kommenden Jahr mit einfügen können.

1. Vorwort   

Liebe Eltern,

das neue Schuljahr 2019/2020 fängt mit einigen Neuerungen an: Bis die Schulleiterstelle an unserer Schule wieder besetzt ist, bin ich kommissarisch mit den Leitungsaufgaben betraut. Mit meinem unterstützenden Schulteam um mich herum nehme ich die Aufgabe mit samt ihren Herausforderungen gerne an.

Gut angenommen wird der von der Gemeinde Heiligenberg neu eingerichtete „Schülertreff“. Derzeit werden dort von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr bis zu 8 Kinder betreut. Die „Verlässliche Grundschule“ mit Mittagstisch verköstigt insgesamt ca. 140 Kinder pro Woche und stößt damit an manchen Tagen an ihre Grenzen. Auch die Hausaufgabenbetreuung ist wieder gut besucht mit ca. 30 Kindern pro Tag. Unsere Schülerzahl bleibt gegenüber den Vorjahren unverändert; derzeit zählen wir 80 Schülerinnen und Schüler an unserer Schule.

Durch das Jahr begleitet uns das Thema KUNST. Im Laufe des Schuljahres thematisieren wir verschiedene Künstler, erproben Techniken und finden Selbstausdruck im künstlerischen Gestalten. Den Höhepunkt erfährt das Kunstjahr wieder in unserer Projektwoche Ende Juni. Wir freuen uns jetzt schon auf die bereichernde Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern. 

Neben der Wissensvermittlung liegen uns die sozialen Fähigkeiten sowie die Klassen- und Schulgemeinschaft Ihrer Kinder am Herzen. Wir pflegen einen wertschätzenden Umgang, begreifen alltägliche Konflikte der Kinder als Chance zu sozialem Lernen und geben klare Regeln vor, an denen sich die Kinder orientieren können. In unserer Schule wollen wir gemeinsam leben und lernen! Auch Sie darf ich dazu herzlich einladen. Beteiligen Sie sich mit Ideen und Idealismus, Engagement und Freude an unserer Schularbeit. Nur gemeinsam erreichen wir das Beste für Ihre Kinder.

Ich wünsche Ihnen allen ein erfülltes Schuljahr

Helen Steiner

2. Ansprechpartner und Telefonliste

Abb. AnsprechpartnerListe 2019-2020

Bücherhöhlenteam

Martina Abt, Julia Kessler, Nicole Kühlwetter, Gisela Kopp

Ansprechpartner: Martina Abt 07554/986863

3. Elternvertreter

Die Mitwirkung der Eltern am schulischen Leben ist nicht nur verbrieftes Recht, sondern auch elterliche Pflicht. Das heißt, die gewählten Elternvertreter sollen auch die schulische Arbeit mitgestalten. Sie sollten deshalb von allen Eltern offen und nachhaltig unterstützt werden.

Den ausgeschiedenen Elternvertretern sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt für ihre Mühe und ihr Engagement, sowie für die konstruktive Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Für dieses Schuljahr wurden folgende Elternvertreter gewählt:

Adressen aller Elternbeiräte im Schuljahr 2019/2020

Angabe ohne Vorwahl bedeutet: 07554/

Elternbeiratsvorsitzender: Herr Clausing; Stellvertretung: Frau Leibinger

Abb. Elternvertreter 2019-2020

4. Was Sie unbedingt beachten sollten:

Krankmeldung

Wenn Ihr Kind krank ist und am Unterricht nicht teilnehmen kann, bitten wir Sie, liebe Eltern, uns hiervon unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Über den Verbleib Ihres Kindes machen wir uns dann keine unnötigen Sorgen.

Für die Benachrichtigung können Sie uns über das Schultelefon: 07554/266 morgens zwischen 7.00 Uhr bis 7.15 Uhr oder Fax: 07554/9899831 oder über den Anrufbeantworter erreichen. Alternativ können Sie einen Schüler bitten, uns zu informieren. Wir fragen die Schüler zu Beginn des Unterrichts nach Krankmeldungen.

Die Eltern der Schüler, welche unentschuldigt dem Unterricht fernbleiben, werden von uns angerufen – dies dient zur Sicherheit Ihres Kindes auf dem Schulweg.

Im Interesse der Schüler und der Lehrer bitten wir alle Eltern sich an diese Vereinbarung zu halten.

Sportkleidung

Bitte achten Sie darauf, dass die Sportkleidung von Ihren Kindern vor jeden Ferien nach Hause genommen und gewaschen wird. Vergessen Sie jedoch nicht, die Sportkleidung Ihrem Kind wieder mit in die Schule zu geben. Die Sportschuhe Ihres Kindes sollten unbedingt helle Sohlen haben.

Verlust von Kleidung und Gegenständen

Bei Verlust von Kleidung und Gegenständen schauen Sie bitte im Sporthallenbereich vor dem Behinderten-WC nach. Kennzeichnen Sie möglichst alle Gegenstände (wie Tupperdose, Trinkflasche, Sportbeutel, usw.) mit Namen.

Mit dem Fahrrad in die Schule?

Grundsätzlich ist es Elternentscheidung wie der Weg in die Schule zurückgelegt wird. Wir empfehlen Ihnen zur Sicherheit Ihres Kindes, dass der Schulweg nicht mit dem Fahrrad zurückgelegt wird. Wenn Sie es ihrem Kind erlauben – jedoch frühestens ab Klasse 3, nachdem die Kinder den ADAC-Test am Fahrradparcour bestanden haben – benötigen wir eine schriftliche Einverständniserklärung von Ihnen.

5. Termine für das Schuljahr 2019/2020

Unterrichtszeiten

1.      Stunde   7.30 Uhr –   8.15 Uhr

2.       Stunde   8.15 Uhr –   9.00 Uhr

kleine Bewegungspause

3.       Stunde   9.15 Uhr – 10.00 Uhr

große Bewegungspause

4.       Stunde 10.20 Uhr – 11.05 Uhr

5.       Stunde 11.05 Uhr – 11.50 Uhr

Mittagspause

7. Stunde      14.00 Uhr – 14.45 Uhr

8. Stunde      14.45 Uhr – 15.30 Uhr

Ferienverteilung im Schuljahr 2019/2020 | jeweils erster und letzter Ferientag

Abb. Ferienverteilung 2019-2020

6.  Aktivitäten und AGs

Chor

Frau Heidenreich

Frau Roth-Fritz

Frau Gommeringer                     Montag         von 11.05 Uhr – 11.50 Uhr

Kreativ-AG

Jugendkunstschule                     Montag      von 14.00 Uhr – 15.30 Uhr


Streicher-AG

Frau Boemans                            Montag         von 13.00 Uhr – 14.00 Uhr

Flöten-AG u. Akkordeon

Frau Roth-Fritz                           Montag         von 14.00 Uhr – 15.30 Uhr


Trommeln

Frau Boemans                             Montag         von 14.00 Uhr – 15.30 Uhr

Theater-AG

Frau Seyfried                             Dienstag       von 14.00 Uhr – 15.30 Uhr 


Tanz-AG Zumba

Frau Kiseljak                              Dienstag       von 14.00 Uhr – 15.30 Uhr

Natur-AG

Frau Abt                                    Mittwoch   von 14.00 Uhr – 15.30 Uhr 

Bläserklasse

Herr Groß                                  Mittwoch       von 14.00 Uhr – 15.30 Uhr

Klavierunterricht

Frau Lipponer                             Freitag          nach Absprache

AG Turnen für Klassen 1-4

Frau Steinhart                            Freitag          von 15.00 Uhr – 18.15 Uhr                             

7.  Betreuungskonzept  an der Grundschule  Heiligenberg

Die Grundschule Heiligenberg bietet an vier Tagen von 7.30 Uhr – 15.30 Uhr folgendes Schul- und Betreuungskonzept an:

Schulvormittag:

Unterricht ist von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr – 11.50 Uhr.

Mittagsband:

An den Vormittagsunterricht schließt sich von Montag bis Freitag von 11.50 Uhr – 14.00 Uhr das Mittagsband an:

Es besteht aus Betreuung und Mittagstisch, organisiert über die Verlässliche Grundschule. Der Mittagstisch ist von 12.30 Uhr – 13.00 Uhr.

Von 13.00 Uhr – 14.00 Uhr findet innerhalb des Mittagsbandes eine Hausaufgabenbetreuung (organisiert über das Jugendbegleiterprogramm) statt.

Nachmittagsband:

Das Nachmittagsband besteht aus Unterricht und/oder AG – Angeboten und wird von Montag bis Donnerstag von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr angeboten.

Ab Schuljahr 2018/2019 wird eine Betreuungsgruppe (Hort) mit Freispiel von 14.00 Uhr – 15.30 Uhr angeboten. Die Teilnahme ist kostenpflichtig.

Der Schulbus fährt von Mo bis Do um 14.00 hin zur Schule und um 15.30 Uhr Rückfahrt.

Grafik des Unterrichts- und Betreuungsangebotes:

Abb. Schuljahr 2019-2020

Wo findet die Betreuung statt?

Ort der Betreuung ist auf der Empore im Sporthallenbereich. Den Schülern stehen die beiden Turnhallen wie auch der betreute Außenbereich zur Verfügung. Sie, liebe Eltern, sind herzlich eingeladen vorbeizukommen, um sich persönlich einen Eindruck zu verschaffen!

Was kostet die Kernzeitbetreuung – Verlässliche Grundschule?

1 Tag pro Woche:             Monatsbeitrag 14,- €

2 Tage pro Woche:           Monatsbeitrag 28,- €

3 Tage pro Woche:           Monatsbeitrag 42,- €

4 Tage pro Woche:           Monatsbeitrag 56,- €

5 Tage pro Woche:           Monatsbeitrag 70,- €

Was kostet die Flexible Nachmittagsbetreuung – Schülertreff?

1 Tag pro Woche:            Monatsbeitrag 20,- €

2 Tage pro Woche:           Monatsbeitrag 20,- €

3 Tage pro Woche:           Monatsbeitrag 35,- €

4 Tage pro Woche:           Monatsbeitrag 35,- €

Bei gleichzeitigem Besuch der Kernzeitbetreuung von zwei Kindern derselben Familie an drei bis fünf Schultagen wird der Beitrag für das zweite Kind um 50% reduziert. Besuchen mehr als zwei Kinder aus einer Familie gleichzeitig die Kernzeitbetreuung an drei bis fünf Schultagen ist das dritte und jedes weitere Kind vom Elternbeitrag befreit.

Für den Mittagstisch von Montag bis Donnerstag bezahlen die Kinder jeweils 2,00 €. Dieser Betrag wird vor Ort bezahlt und ist im Monatsbeitrag für die Betreuung nicht enthalten.

Weitere Informationen

Für mehr Informationen wenden Sie sich bitte telefonisch anPetra Wanner07554/1565 oder an Frau Sabine Abt 07554/998319. Anmeldeformulare erhalten Sie im Sekretariat oder von der Gemeinde im Rathaus.

Hausaufgabenbetreuung in der Schule

An vier Nachmittagen wird die Hausaufgabenbetreuung von 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr (Montag bis Donnerstag) angeboten. Anmeldungen bitte über den Klassenlehrer vornehmen. Frau Litera, Frau Stoiber und Herr Wildbrett übernehmen die Betreuung. Im Anschluss daran können die Kinder das reichhaltige AG-Angebot bzw. Unterricht in Anspruch nehmen.

 
8.   Grundschulverkehr Wintersulgen

Unter Vorbehalt!
Fahrten zu 1. und 2. Stunde | Schuljahr 2019/2020

Abb. Grundschulverkehr 1
Abb. Grundschulverkehr 2

Abb. Grundschulverkehr 3
Abb. Grundschulverkehr 4
Abb. Grundschulverkehr 5

Übrigens!…

Kinder zu haben ist toll! Eltern zu sein auch!

Aber manchmal ist es auch schwierig. Immer zu wissen, was Kinder essen sollen, wann sie Bewegung brauchen und wann es Zeit ist auszuruhen, scheint manchmal unmöglich. Einfache Regeln helfen dabei, Freude am Essen, an Bewegung und Entspannung zu haben.

Versuchen Sie es. Sie sind ein Vorbild für Ihre Kinder. Ob Fernsehen, Essen, Bewegung oder Ruhezeiten, was Ihre Kinder bei Ihnen sehen, machen sie nach.

Beobachten Sie Ihre Kinder und Sie werden merken, was ihnen guttut. Ein fester Tagesablauf und klare Regeln helfen im Gleichgewicht zu bleiben. Wiederholungen und Rituale geben Sicherheit.

9. Büchereiregeln

1. Jeder kann nur 1 Buch pro Ausleihe entleihen

2. Die Ausleihe ist kostenlos

3. Die Ausleihzeit beträgt 2 Wochen

4. Die Ausleihzeit kann um 1 Woche verlängert werden

5. Bei Überschreiten der Ausleihzeit wird 0,50 € „Bußgeld“ gezahlt. Nach 4 Wochen gilt das Buch als verloren und muss ersetzt werden

6.Kommt ein Buch beschädigt oder verschmutzt zurück oder es geht verloren, muss der Neupreis erstattet werden

7. Nur wer eine Büchertasche mitbringt, kann ein Buch entleihen

8. In der Bücherei ist ESSEN verboten

Ein Wort zur Büchertasche: Um die Bücher schonend transportieren zu können, haben wir Stofftaschen bedruckt, die beim Klassenlehrer zum Preis von 1,50 € (Selbstkostenpreis) gekauft werden können. Wem die Tasche mehr wert ist, darf auch mehr dafür bezahlen. Die Taschen werden mit Namen versehen und sind dann Eigentum der Schüler und müssen zur Ausleihe mitgebracht werden.

Wir wünschen allen Schülern viel Freude in der „Bücherhöhle“

In diesem Schuljahr besteht das Bücherhöhlenteam aus Martina Abt, Julia Kessler, Nicole Kühlwetter und Gisela Kopp, die die Arbeiten in und um die Bücherhöhle übernehmen. Dadurch wird das Kollegium zeitlich entlastet und kann sich anderen Aufgaben widmen. Ein herzliches Dankeschön an das Bücherhöhlen-Team.

10. Schulordnung der Grundschule Heiligenberg Gemeinsam leben und lernen“

An unserer Schule hat jeder das Recht, in Frieden zu leben und in Ruhe zu arbeiten.

Deshalb halte ich mich an folgende Regeln des Zusammenlebens:

Ich achte und respektiere andere.Ich höre anderen zu.Ich grüße andere, auch die Lehrerinnen.Ich bin freundlich und sage keine schlimmen Wörter.
Ich verletzte niemanden.Ich bin leise.Ich schubse und schlage nicht.Ich renne nicht im Schulhaus herum.Ich werfe nicht mit Schneebällen oder anderen Gegenständen.
Ich achte das Eigentum anderer.Ich halte Ordnung im Schulgebäudein den Toilettenim Klassenzimmermit den SchulsachenIch verstecke keine Dinge, die anderen gehören.
Ich achte darauf, dass es mir selbst gut geht.Ich halte meine Sachen in Ordnung.Ich bringe nichts Süßes mit in die Schule.Ich nehme keine elektronischen Geräte mit in die Schule.

11. Belehrung über das Infektionsschutzgesetz

Sorgeberechtigte gem. § 34 Abs. 5 S. 2 Infektionsschutzgesetz ( IfSG) Belehrung für Eltern und sonstige

Wenn Ihr Kind eine ansteckende Erkrankung hat und dann die Schule oder andere Gemeinschaftseinrichtungen besucht, in die es jetzt aufgenommen werden soll, kann es andere Kinder, Lehrer, Erzieher oder Betreuer anstecken. Außerdem sind gerade Säuglinge und Kinder während einer Infektionskrankheit abwehrgeschwächt und können sich dort noch Folgeerkrankungen (mit Komplikationen) zuziehen.

Um dies zu verhindern, möchten wir Sie mit diesem Merkblatt über Ihre Pflichten, Verhaltensweisen und das übliche Vorgehen unterrichten, wie es das Infektionsschutzgesetz vorsieht. In diesem Zusammenhang sollten Sie wissen, dass Infektionskrankheiten in der Regel nichts mit mangelnder Sauberkeit oder Unvorsichtigkeit zu tun haben. Deshalb bitten wir Sie stets um Offenheit und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Das Gesetz bestimmt, dass Ihr Kind nicht in die Schule oder andere Gemeinschaftseinrichtungen gehen darf, wenn 


1. es an einer schweren Infektion erkrankt ist, die durch geringe Erregermengen verursacht wird. Dazu gehören Diphtherie, Cholera, Typhus, Tuberkulose und durch EHEC-Bakterien verursachter Brechdurchfall sowie die bakterielle Ruhr. Alle diese Krankheiten kommen bei uns in der Regel nur als Einzelfälle vor (außerdem nennt das Gesetz noch virusbedingte hämorrhagische Fieber, Pest und Kinderlähmung, es ist aber höchst unwahrscheinlich, dass diese Krankheitserreger nach Deutschland mitgebracht und hier weiter übertragen werden); 

2. eine Infektionskrankheit vorliegt, die in Einzelfällen schwer und kompliziert verläuft bzw. verlaufen kann, dies sind Keuchhusten, Masern, Mumps, Scharlach, Windpocken, Hirnhautentzündung durch Haemophilus Influenza b-Bakterien, Meningokokken-Infektionen, ansteckende Borkenflechte, Hepatitis (infektiöse Gelbsucht) A und E (E ist bei uns ebenfalls nicht verbreitet, kann aber aus dem Urlaub mitgebracht werden);

3. es unter Kopflaus- oder Krätzmilbenbefall leidet und die Behandlung noch nicht abgeschlossen ist;

4. es vor Vollendung des 6. Lebensjahres an einer infektiösen Magen-Darm-Erkrankung erkrankt ist oder ein entsprechender Verdacht besteht. 

Die Übertragungswege der aufgezählten Erkrankungen sind unterschiedlich. Viele Brechdurchfälle und Hepatitis A (und E) kommen durch Schmierinfektionen zustande oder es handelt sich um sogenannte Lebensmittelinfektionen. Die Übertragung erfolgt dabei durch mangelnde Händehygiene bzw. durch verunreinigte Lebensmittel, nur selten über Gegenstände (Handtücher, Möbel, Spielsachen). Durch Tröpfchen werden z.B. Masern, Mumps, Windpocken und Keuchhusten übertragen. Die Verbreitung von Krätzmilben, Läusen sowie der ansteckenden Borkenflechte erfolgt über Haar- und Hautkontakte.

Dies erklärt, dass in Gemeinschaftseinrichtungen besonders günstige Bedingungen für eine Übertragung der genannten Krankheiten bestehen. Wir bitten Sie deshalb, bei ernsthaften Erkrankungen Ihres Kindes immer den Rat Ihres Haus- oder Kinderarztes in Anspruch zu nehmen (z.B. bei hohem Fieber, auffallender Müdigkeit, wiederholtem Erbrechen, Durchfällen länger als einen Tag und anderen besorgniserregenden Symptomen, wie z.B. abnormem Husten oder Halsschmerzen mit auffallendem Mundgeruch) oder auch bei Läusebefall. Ihr Haus- oder Kinderarzt wird Ihnen – bei entsprechendem Krankheitsverdacht oder wenn die Diagnose gestellt werden konnte – darüber Auskunft geben, ob Ihr Kind eine Erkrankung hat, die einen Besuch der Gemeinschaftseinrichtung nach dem Infektionsschutzgesetz verbietet.

Muss ein Kind zu Hause bleiben oder sogar im Krankenhaus behandelt werden, benachrichtigen Sie uns bitte unverzüglich und teilen Sie uns bei einer der unter Nr. 1 bis 4 genannten Krankheiten auch die Diagnose mit, damit wir zusammen mit dem Gesundheitsamt alle notwendigen Maßnahmen ergreifen können, um einer Weiterverbreitung der Infektionskrankheit vorzubeugen.

Viele Infektionskrankheiten haben gemeinsam, dass eine Ansteckung schon z.B. über Tröpfchen beim Reden möglich ist, bevor typische Krankheitssymptome auftreten. Dies bedeutet, dass Ihr Kind bereits Spielkameraden, Mitschüler oder Personal angesteckt haben kann, wenn es mit den ersten Krankheitszeichen zu Hause bleiben muss. In einem solchen Fall müssen wir die Eltern der übrigen Kinder anonym über das Vorliegen einer ansteckenden Krankheit informieren.

Manchmal nehmen Kinder oder Erwachsene nur Erreger auf, ohne zu erkranken. Auch werden in einigen Fällen Erreger nach durchgemachter Erkrankung noch längere Zeit mit dem Stuhl ausgeschieden. Dadurch besteht die Gefahr einer Ansteckung der Spielkameraden, Mitschüler oder des Personals. Im Infektionsschutzgesetz ist deshalb vorgesehen, dass die „Ausscheider“ von Cholera-, Diphtherie-, EHEC-, Typhus-, Paratyphus- und Shigellenruhr- Bakterien nur mit

Genehmigung und nach Belehrung des Gesundheitsamtes wieder in eine Gemeinschaftseinrichtung gehen dürfen. Auch wenn bei Ihnen zu Hause jemand an einer schweren oder hochansteckenden Infektionskrankheit leidet, können weitere Mitglieder des Haushaltes diese Krankheitserreger schon aufgenommen haben und dann ausscheiden, ohne selbst erkrankt zu sein. Auch in diesem Fall muss Ihr Kind zu Hause bleiben. Weitere Informationen zum Besuchsverbot der Schule oder einer anderen Gemeinschaftseinrichtung für Ausscheider oder ein möglicherweise infiziertes aber nicht erkranktes Kind, können Sie bei Ihrem behandelnden Arzt oder Ihrem Gesundheitsamt erhalten.

Auch in diesen beiden genannten Fällen müssen Sie uns benachrichtigen. Gegen Diphtherie, Masern, Mumps, (Röteln), Kinderlähmung, (Typhus) und Hepatitis A stehen Schutzimpfungen zur Verfügung. Liegt dadurch ein Schutz vor, kann das Gesundheitsamt in Einzelfällen das Besuchsverbot sofort aufheben. Bitte bedenken Sie, dass ein optimaler Impfschutz jedem Einzelnen sowie der Allgemeinheit dient.

Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Haus- oder Kinderarzt oder an Ihr Gesundheitsamt.

Landratsamt Bodenseekreis

Kontakt: Gesundheitsamt

Albrechtstr. 75, 88045 Friedrichshafen | Tel. 07541/2045851 | gesundheitsamt@bodenseekreis.de

Empfehlung bei Kopfläusen

In Gemeinschaftseinrichtungen, in denen Kinder und Jugendliche betreut werden, wird zunehmend gehäuft Kopflausbefall festgestellt. Bei Auftreten von Kopfläusen müssen trotz verständlicher Hemmungen sofort Erzieherinnen und Lehrerinnen informiert werden. Ohne Namensnennung informieren diese die Eltern der anderen Kinder. Die Köpfe der anderen Kinder können dadurch frühzeitig kontrolliert werden.

Nach dem Infektionsschutzgesetz muss jeder Kopflausbefall auch bei mehrfachem Auftreten der Schule/dem Kindergarten/andere Gemeinschaftseinrichtung gemeldet werden!!

Zur Behandlung und Verhütung der Weiterverbreitung folgende Informationen und Empfehlungen:

Übertragung

Kopfläuse werden durch engen Kontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Gelegentlich ist eine Weiterverbreitung über Kleidungsstücke befallener Personen möglich.

Aussehen der Laus

Die ausgewachsene Kopflaus ist 2 – 3 mm lang. Sie ernährt sich vom Blut des Menschen, das sie aus der Kopfhaut saugt. Die frisch ausgeschlüpfte Laus ist weiß, sie wird nach dem ersten Saugen rot und später dunkler.

Wo „sitzt“ die Laus

Am häufigsten halten sich die Läuse am Haaransatz, hinter den Ohren, im Nacken- und Schläfenbereich auf, dort legen sie ihre Eier (Nissen) ab. Nissen sehen ähnlich wie Schuppen aus, man kann sie aber nicht mit den Fingern vom Haar abstreifen, da sie bei der Eiablage „wie Perlen an einer Schnur“ fest angeklebt werden.

Komplikationen

Die Laus saugt alle zwei bis drei Stunden Blut. Durch den dabei entstehenden Juckreiz kratzen sich die betroffenen Personen häufig am Kopf. Dadurch können Eitererreger eindringen und Entzündungen hervorrufen.

Behandlung

Verschiedene einfach anzuwendende Präparate sind in der Apotheke ohne Rezept erhältlich. Die Mittel können auch vom Arzt verschrieben werden. Die zugelassenen Mittel sind gegen Läuse und teilweise gegen Nissen wirksam. Die Weiterverbreitung der Läuse ist bei sachgerechter, 2-maliger Anwendung der Mittel nicht mehr zu befürchten. Wichtig ist die Untersuchung und ggf. Mitbehandlung enger Kontaktpersonen (Familie, Gemeinschaftseinrichtung).

Wiederholungsbehandlung

Nach 8 – 10 Tagen (Zeitraum zwischen Eiablage und Ausschlüpfen der Läuse) muss zwingend eine Wiederholungsbehandlung durchgeführt werden.

Nasses Auskämmen

Durch nasses Auskämmen mit Haarpflegespülung und Läusekamm können Läuse und Nissen zusätzlich entfernt werden. Am 5. Tag nach Behandlungsbeginn können nachgeschlüpfte Nissen entfernt werden, bevor sie mobil sind, am 13. und 17. Tag kann dadurch der Erfolg der Behandlung kontrolliert werden.

Hygienemaßnahmen

Reinigung von Kämmen und Bürsten in heißer Seifenlösung ist während und nach der Behandlung erforderlich. Bettwäsche, Handtücher, Leibwäsche und Schlafanzüge sollen gewechselt werden.

Nicht waschbare Textilien wie Stofftiere usw. können durch dreitägige Lagerung in einer gut verschlossenen Plastiktüte von Läusen befreit werden (Aushungern). Insektizid-Sprays sind nicht nötig.

Da Kopfläuse nach 55 Stunden ohne Nahrung abgestorben sind, sollen diese Maßnahmen die Untersuchung und Behandlung nur ergänzen.

Besuch von Gemeinschaftseinrichtungen

Festgestellter Kopfläusebefall schließt einen Besuch bis zur Behandlung aus. Wenn die Erziehungsberechtigten die korrekte Durchführung der Behandlung bestätigen (einschl. Wiederholungsuntersuchung), darf die Einrichtung nach erfolgter Erstbehandlung wieder besucht werden, vorausgesetzt es finden sich keine lebenden Läuse mehr. Auch die Untersuchung von Kontaktpersonen (Gruppe, Klasse) muss der Einrichtung gegenüber bestätigt werden.